Wechseljahre – keine Krankheit, aber du musst sie nicht einfach aushalten

Hitzewallungen mitten im Meeting. Nächte, in denen du wach liegst. Eine Stimmung, die Achterbahn fährt. Die Wechseljahre gehören zum Leben – aber du darfst dir Unterstützung holen, damit diese Zeit leichter wird.

  • Hitze und Kreislauf: Hitzewallungen, Nachtschweiß, Herzrasen und Herzstolpern
  • Schlaf und Nerven: Ein- und Durchschlafstörungen, innere Unruhe, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen und -tiefs, Ängste, Konzentrations- und Gedächtnisschwäche (“Brain Fog”)
  • Körper und Stoffwechsel: Gelenkschmerzen, Gewichtszunahme, nachlassende Knochendichte
  • Erschöpfung
  • Unterleib und Intimes: Scheidentrockenheit, nachlassende Lust, häufiger Harndrang, unregelmäßige oder starke Blutungen
  • Haut und Haare: trockene Haut, dünner werdendes Haar

Nicht jede Frau hat alles – und nicht alles davon muss behandelt werden. Wir schauen gemeinsam, was dich wirklich belastet.

Wo stehst du gerade? Die drei Phasen der Wechseljahre

“Wechseljahre” und “Menopause” werden oft in einen Topf geworfen – dabei sind es verschiedene Abschnitte. Zu wissen, wo du gerade bist, macht vieles klarer:

Perimenopause – die Übergangszeit, oft schon ab Mitte 30. Dein Zyklus wird unregelmäßig, die Hormone schwanken und erste Beschwerden tauchen auf – oft, obwohl du noch regelmäßig blutest. Viele Frauen sind hier verunsichert, weil ihnen niemand sagt, dass es schon erste Boten der Wechseljahre sind.

Menopause – man erkennt sie erst rückblickend, wenn zwölf Monate keine Blutung mehr kam. Im Schnitt liegt sie um das 51. Lebensjahr.

Postmenopause – die Zeit danach. Die Hormone pendeln sich auf einem niedrigen Niveau ein und manche Beschwerden lassen nach. Andere Themen rücken dafür in den Vordergrund: Knochen, Schleimhäute, Herz und Kreislauf. Genau hier lohnt es sich, den Körper weiter zu stärken, statt zu denken, “jetzt ist es ja vorbei”.

Wo auch immer du stehst – für jede Phase gibt es einen passenden Weg, dich zu begleiten.

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Wie ich arbeite

Aus Sicht der Chinesischen Medizin ist die Wechselzeit eine große Umstellung. Mit Akupunktur, Kräutern, wärmenden Anwendungen und Qigong begleite ich dich, damit dein Körper wieder mehr Ruhe und Balance findet.

Eine Begleitung ist auch dann möglich, wenn du Hormone einnimmst – wir stimmen sie auf das ab, was du gerade brauchst.

In meiner Praxis in Einhausen an der Bergstraße nehme ich mir Zeit für dich – für Frauen aus Einhausen, Bensheim, Heppenheim und der ganzen Umgebung.

Die Wechseljahre aus Sicht der Chinesischen Medizin

Wo die westliche Medizin vor allem sinkende Hormone sieht, kennst die Chinesische Medizin ein ganzes Bild dahinter – und eine überraschend andere Haltung.

Das Leben der Frau verläuft in einem 7-Jahre-Rhythmus.

Alle sieben Jahre erreicht der Körper eine neue Schwelle: Um das neunundvierzigste Jahr – sieben mal sieben – tritt die Frau in die Wechseljahre ein.

Getragen wird dieser Rhythmus von der Essenz (Jing), die in der Chinesischen Medizin den Nieren zugeordnet ist. Sie ist dein Grundkapital an Lebenskraft. In den Wechseljahren geht die Essenz nicht verloren – der Körper stellt nur um: Er braucht sie nicht mehr Monat für Monat für einen möglichen neuen Menschen. Diese Kraft wird jetzt frei. Viele der typischen Beschwerden entstehen genau in dieser Umstellungsphase – etwa wenn die kühlende, nährende Seite (das Yin) knapper wird und Hitze nach oben steigt: als Wallung, als Nachtschweiß, als nächtliche Unruhe.

Der zweite Frühling

In China spricht man von der Zeit nach den Wechseljahren als dem zweiten Frühling. Die Frau muss ihre Kraft nicht mehr nach außen geben – sie darf sie für sich behalten. Was früher in den Zyklus floss, steht nun ihr selbst zur Verfügung: für das, was ihr wichtig ist, für Klarheit, für die Weisheit der reifen Jahre.

Es geht nicht darum, ein Defizit zu verwalten, sondern dich durch einen Übergang zu begleiten, an dessen Ende neue Kraft steht.

Mehr dazu liest du in meinem Beitrag Menopause – der 7-Jahre-Zyklus der Frau.

Qigong für mehr Energie

Was du selbst tun kannst

Du bist den Wechseljahren nicht ausgeliefert – zwischen den Terminen kannst du selbst viel für dich tun.

Qigong ist dafür wie gemacht. Die sanften, fließenden Übungen beruhigen das Nervensystem, kühlen aufsteigende Hitze und stärken genau die Kraft, die dein Körper in dieser Zeit braucht. Frauen-Qigong ist speziell auf die weiblichen Themen abgestimmt – von der Zyklusphase bis in die Wechseljahre.

Ernährung kann viel abfedern. Wärmende, nährende Speisen stützen das Yin, das in den Wechseljahren knapper wird; scharfe, sehr erhitzende Kost oder viel Kaffee und Alkohol befeuern dagegen die Hitze von innen. Kleine Umstellungen wirken hier oft erstaunlich schnell.

In erste Übungen kannst du direkt hineinschnuppern – auf meinem YouTube-Kanal und auf meiner Seite zum Frauen-Qigong.

Mit oder ohne Hormone

Ob eine Hormontherapie für dich sinnvoll ist, ist eine Frage, die du mit deiner Frauenärztin klärst – da mische ich mich nicht ein. Manche Frauen möchten ihre Beschwerden bewusst ohne Hormone begleiten, andere nehmen Hormone und wünschen sich zusätzlich Unterstützung. Beides ist bei mir möglich.

Meine Arbeit steht nicht gegen die schulmedizinische Behandlung, sondern neben ihr. Wenn du Hormone einnimmst, stimmen wir die Begleitung darauf ab. Und wenn du einen natürlichen Weg suchst, schauen wir gemeinsam, wie weit er dich trägt – ehrlich, ohne dir mehr zu versprechen, als möglich ist.

Diese Zeit darf leichter werden.
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